Seit 1991 beteiligen sich Havelberger Schüler mit Erfolg und in großer Zahl am Wettbewerb Jugend forscht.

Die meisten Projekte in den letzten Jahren werden dank des Schüler-Institutes im Fachbereich Technik angemeldet.

Der Spaß am Entwickeln und Realisieren technischer Lösungen aus dem Schüleralltag oder auch aus betrieblichen Aufgabenstellungen führt auch hin und wieder zu kleinen Erfindungen.

Mit der Gründung des ErfinderClubs Havelberg wird dem Rechnung getragen und die Schüler können unter Anleitung Ihre Erfindungen auch auf Schutzrechte prüfen oder auch solche dafür beantragen.
Außerdem gilt die Aufnahme in den ErfinderClub als Auszeichnung für besondere Innovationen.

Die erste Gebrauchsmusteranmeldung (kleines Patent) erfolgte 2003:
Drei Schüler entwickelten einen Rollstuhltreppenfahrstuhl (RTF).

Die zweite Gebrauchsmusteranmeldung (kleines Patent) erfolgte 2004:
Eine Schülerin erfand ein einzigartiges Entspannungsmöbel mit einer Lichtorgelbrille.
Damit gründetet sie 2005 dann ihre eigene Schülerfirma RelaxTools.

Die dritte Gebrauchsmusteranmeldung (kleines Patent) erfolgte 2009:
für die Produktentwicklung der Schülerfirma ICO, die einen "Persönlichen Fressnapf" entwickelte, der gute Chancen für eine reale Markteinführung hat.

Die bisherigen Erfindungen des ErfinderClubs Havelberg:
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  2003 Rollstuhltreppenfahrstuhl Anmeldeterminal
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  2004 Entspannungsmöbel Briefkasten mit Postsensor
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  2005 Hauszentralverriegelung Escape für den Lift
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  2006 Rückspiegel-Scheibenwischer Motorrad-Tempomat Thermoskannen-Temperaturanzeige
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  2007 PC-Insel Fliegender Besen
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  2008 Brillen-Tandem Security-Bob
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  2009 Persönlicher Fressnapf Lego-Sortiermaschine
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  2010 Lesehilfe (Buchumblätterer) Tom-Topf (Umrührtopf)
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  2011 Modulare Modellplatte
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Kleines Patent (Die 1. Gebrauchsmusteranmeldung)    2003

RTF - Rollstuhl Treppen Fahrstuhl

Prinzipskizze der Gebrauchsmusteranmeldung

Die Erfinder:
Benjamin (16)
Patrick (16)
Martin (16)
RTF-Patenskizze VRML-Video1

EFC-Logo

VRML-Animationen
         (dazu ist ein Viewer erforderlich)

VRML-Video2

Es wurde eine Transporteinrichtung für gerade Treppenverläufe entwickelt, die besonders platzsparend bei
Nichtbenutzung an der Wand eingeklappt werden kann und individuell auf die Länge der Treppe anpassbar ist.


Jugend - forscht - Projekt 2003

Anmeldeterminal

Die Erfinder:
Stephanie (16)
Franziska (16)
Markus (15)
Pro Woche nutzen 40 - 50 Mitglieder das Angebot des Schüler-Institutes. Hier gibt es keine Anwesenheitspflicht. Dennoch möchte der Vorstand schon gern wissen, welche Veranstaltungen und Kurse gefragt sind und wieviele Mitglieder und Gäste die Einrichtung besuchen. So entstand die Idee, ein Terminal zu einwickeln, das eine schnelle Anmeldung ermöglicht. Hinzu kam, dass möglichst Fehleingaben und Manipulation auszuschließen waren.
Anmeldeterminal In der erabeiten Lösung, wurde dazu eine Standard-Tastatur, ein Chipkartenleser, eine 7-Segment-Anzeige und 3 LEDs in ein Gehäuse eingebaut. Der Anschluss erfolgt an einen, aber für die Schüler nicht zugänglichen PC (oder ein altes Notebook) über Tastatur-, COM-Port (für den Chipkartenleser) und Drucker-Port (für die 7-Segment-Anzeige). Für die Datenerfassung wurde ein Programm geschrieben, was zusätzlich den Status über die 3 LEDs (rot, gelb,grün) anzeigt.
Jedes SITI-Mitglied erhält eine Chipkarte, auf der seine Daten gespeicht sind. Zusätzlich gibt es zur Sicherheit auch noch eine Ersatzkarte, die in Verbindung mit der Mitgliedsnummer verwendet werden kann und eine Gästekarte.


Kleines Patent (Die 2. Gebrauchsmusteranmeldung)     2004

Entspannungsmöbel

Prinzipskizze der Gebrauchsmusteranmeldung

Die Erfinderin:
Stephanie (17)
Entspannungsmöbel -Skizze


Die Grundidee ist eine Entspannung für alle Sinne: Ausgangspunkt ist ein normaler CD- oder mp3-Player, die Musik hört man über die Köpfhörer. Mit einer Lichtorgelbrille kann man die “Musik sehen” und über den Massagesessel auch fühlen.
Mit dierer Efindung gründet Stephanie eine Schülerfirma - die RelaxTools SAG - über die die Lichtorgelbrille als Kleinstserie gebaut und verkauft werden soll.


Jugend - forscht - Projekt 2004 (Forschungsauftrag von TCS - TürControlSysteme AG)

Briefkasten mit Postsensor    

Die Erfinder:
Johannes (16)
Danny (16)

als Landessieger beim Bundeswettbewerb
Briefkasten-Schaltung TCS-Logo Efc-Logo
Briefkasten-Foto Dieses Projekt entstand im Rahmen einer Forschungsarbeit für das Genthiner Unternehmen TCS TürControlSysteme AG. Es bestand die Aufgabe, eine Lösung für die Integration eines Briefkastensystems mit einer “Post ist da”-Meldung in das von TCS entwickelten Zweidraht-BUS-System zu entwickeln ind eine Prototyplösung vorzustellen. Diese Prototyplösung wurde mit einer Steuerung auf der Basis des Lego-RCX vorgestellt. Die Schüler gewannen damit im Fach- bereich Technik den Landeswettbewerb Jugend forscht und konnten somit am Budeswettbewerb teilnehmen.


Jugend - forscht - Projekt 2005 (Produktidee der Schülerfirma SCI 2003)

Hauszentralverriegelung                

Die Erfinder:
Bastian (14)
Martin (14)
Hausmodell Schließmotor von der Seite        SCI-Logo
                                               Erfinderclub-Logo
Nachträglicher Einbau des Schließmotors
 
Die Schülerfirma “Splendid Crazy Ideas” hatte die Idee eine Hauszentralverriegelung zu entwickeln. In einem Planspiel “Jugend gründet” baute sie auf dieser Idee einen fiktiven Businessplan auf. Zur Realisierung eines Prototypen kam es dann allerding nicht mehr.
Also wurde die Idee im Schüler-Institut aufgegriffen und mit einem herkömmlichen Nachrüstsatz einer Autozentral- verriegelung als kostengünstige Variante umgesetzt.
Schließmotor von oben
Zur Demonstration wurde mit Unterstützung der Tischlerei Liermann ein Modellhaus mit
2 Türen gebaut.
Einbauvariante für neue Türen.


Jugend - forscht - Projekt 2005

ESCAPE für den Lift

Fahrstuhl-Modell

Die Erfinder:
Simon (14)
Thomas (14)
Maximilian (14)

Die Grundidee des Projektes entstand aus einer praktischen Erfahrung. Beim Fahren mit dem Lift. ein versehentliche Drücken eines Stockwerkes zum zwingende Anfahren führt. So entstand die Überlegung für eine Löschfunktion:
    - ESCAPE-Taste für das Löschen aller Eingaben
    - das erneute Drücken der Etagentaste zum Löschen
       einzelner Eingaben. Zur Realisierung der Idee wurde ein LASY-Baukasten verwendet, der durch eine zusätzlich Elektronik und eine eigene Programmierung erweitert wurde.
Display      


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Jugend - forscht - Projekt 2006

Rückspiegel-Scheibenwischer

Die Erfinder:
Sandra (13)
Elisabeth (10)
Rückspiegel-Skizze Erfinderclub-Logo Spiegel-Prototyp
Die Konstruktion funktioniert genauso wie der Frontscheibenwischer eines normalen Pkws. Die Verunreinigung des Spiegels durch Schmutz und Wasser, wird durch einen Scheibenwischer, der sich hin und her bewegt, beseitigt. Dazu wurde ein Spindeltrieb mit einem staaren Wischrarm verwendet. Die Steuerung erfolgt mit einem Mini-Computer von Lego, der so programmiert wurde, dass er zweimal hin und her wischt.
In der ersten Variante bewegte sich der Wischarm auf und abwärts, was allerdings dazu führte, dass stets Wasser auf dem Wischerblatt stehen blieb. Aus dieser Erkenntnis wurde die Wischrichtung geändert.


Jugend - forscht - Projekt 2006

Motorrad-Tempomat   

ErfinderClub-Logo Die Erfinder:
Erwin (17)
Danny (18)
Funktionsprinzip - Technische Komponenten

Tempomat-Prinzip
Der Gaszug / Tempomat-System basiert auf Hydraulik, was den Recherchen zufolge etwas völig Neues im Motorradsegment ist. Wenn man wie bei einem herkömlichen Gaszug per Gasdrehgriff die gewünschte Geschwindigkeit ereicht hat, schaltet man per Magnetventil auf den Tempomat um. Nun folgt die Steuerung des Gases durch eine Zahnradpumpe. Ansatzpunkt der Gassteuerung ist die Düsennadel des Vergasers oder die Drosselklappen. Diese werden durch eine kleinen Hydraulikzylinder angesteuert. Die Ansteurung der Zahnradpumpe erfolgt durch einen Chip, der ständig die Momentangeschwindigkeit mit der Sollgeschwindigkeit vergleicht. Betseht eine Differenz, wird durch die Steuereinheit eine Korrektur vorgenommen. Tempomat-Funktionsmodell
Für das Funktionsmodell wurden LEGO-Bauteilen (Hydraulik und eine RCX-Steuerung) verwendet.
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Jugend - forscht - Projekt 2006       (Produktidee der Schülerfirma SCI 2004)

Thermoskannen-Temperaturkontrolle

Die Erfinder:
Johannes (18)
Sebastian (17)
Marcel (17)
Termaskanne - Prinzip ICO-Icon              
Thermoskanne Es wurde die Idee der Schülerfirma „Innovation Company“ aufgegriffen, die zunächst eine Tasse mit LED-Anzeige zur Temperaturkontrolle entwickeln wollte. Die Idee wurde weiterentwickelt und nun eine Thermoskanne bzw. ein Warmhaltegefäß für Flüssigkeiten mit einer Temperaturmessvorrichtung ausgestattet. Anspruch dabei war,die Messvorrichtung so einfach wie möglich zu halten, um einen möglichst geringen Betriebs- und Wartungsaufwand zu gewährleisten.
Zu diesem Zweck wurde die gesamte Mess- und Anzeigeanlage im Deckel des entsprechenden Gefäßes untergebracht. Um eine völlig geschlossene Funktionsweise zu gewährleisten, ist der kombinierte Einbau von Akku und Solarzelle, sowie eine Abschaltautomatik vorgesehen.
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Jugend - forscht - Projekt 2007

PC-Insel - Das kompakte Netzwerk

Skizzen für verschiedene Bauformen

ErfinderClub-Logo Die Erfinder:
Robert (18)
Martin (18)
Mandy (19)
PC-Insel-Bauarten PCI-Logo      
Das Erfinder-Team plant die Gründung einer Schülerfirma (PCI), die PC-Inseln in vier Bauformen verkaufen will:
  - PC-Würfel (ein reines Client-Modul)
  - PC-Würfel plus (Server-Client-Modul)
  - PC-Sechserpack (ein reines Client-Modul
  - PC-Sechserpack plus (Server-Client-Modul)
                  Der PC-Würfel                                       Der PC-Sechserpack

Die Idee für die PC-Insel stammt aus der Ideenkonferenz des Schüler-Institutes. Ein Sechsklässler wollte einen Würfelfernseher entwickeln. Diese Idee wurde auf die PC-Anwendung übertragen, weil hier ein Markt vorstellbar ist. Mit dem Aufbau des Prototyps wurde das Ziel verfolgt, eine modulare Lösung für ein kompaktes Netzwerk von 4 bzw. 6 Rechnern in einem Gehäuse zu schaffen. Die Seitenwände sind Träger eines kompletten Servers bzw. Clients. Damit wird eine Austauschbarkeit in den verschiedenen Bauformen und damit auch ein guter Service möglich.
Eine Vernetzung von mehrerer PC-Inseln zu einem größeren Netzwerk ist ebenfalls vorgesehen.
Als Betriebssystem wurden verschiedene Linux-Versionen getestet. Eine Schülerfirma will nun erste PC-Inseln bauen und in Schulen im Einsatz testen. Ein Businessplan wurde auch geschrieben, um sich über Markt, Preise und Wettbewerb im Klaren zu werden und die Voraussetzung für eine Firmengründung zu schaffen.

PC-Würfel-Prototyp
Der Prototyp wurde als PC-Würfel (plus), also mit Server + 3 Clients aufgebaut.     


Wettbewerb von ProSieben "Galileo" 2007

"Der Fliegende Besen"

Die Erfinder:
Laura (13)
Lukas (13)
Janos (13)
André (13)
Alexander (13)
Der Fernsehsender ProSieben hatte alle INSTI-Erfinderklubs in Deutschland angeschrieben, einen fliegenden Besen zu entwickeln. Zum Kinostart von "Harry Potter 5" im Juli 2007 sollte "der Beweis" angetreten werden, dass man einen Besen wirklich zum Fliegen bringen kann.

Obwohl der ErfinderClub Havelberg bei INSTI nicht registert ist, hatten wir Glück. Durch ein Team aus Burg, das für die Fernsehsendung nominiert war aber ihre Erfindung nicht realisieren konnte, sprangen wir so zu sagen ein und entwickelten eine eigene Lösung.

Das Grundprinzip unseres Fliegenden Besens ist der Auftrieb durch Helium-Ballons. Dieser ist so bestimmt, dass der Besen fast schwebt. Dazu haben wir 10 Ballons gebraucht.

Um den Besen wirklich fliegen - also auch steuern zu können, wurde ein einfacher RC-Modellhubschrauber genutzt.
Alles, was nicht gebraucht wurde, wurde abgebaut.

So blieben der große Rotor zum "Steigen und Senken" und der kleine Rotor zum "Drehen auf der Stelle" an den Besen angebaut.
Ein zusätzlicher Rotor am vorderen Ende des besens ist für das "Vorwärtsfliegen" verantwortlich.
Die Empfängereinheit und die Flugakkus wurden meit einer Stützkonstruktion im Schwerpunkt des Besens befestigt.

Hier gbt es einen kurzen Filmausschnitt zu unseren Flugversuchen. (4 MB)


Schüler-Businessplan-Wettbewerb "futurego" 2008

"Brillen-Tandem"

Die Erfinderinnen:
Anna (17)
Sandra (17)
Katja (17)
Karoline (18)

    Seit 2001 besteht die Schülerfirma SCI "Splendid Crazy Ideas" (wunderbar verrückte Ideen) in Havelberg als Praxisteil des Wirtschaftsunterrichts. Dadurch wechselt in jedem Jahr die Belegschaft.Ziel ist es für diese fiktive Schülerfirma den Innovationsprozess an einem eigenem Beispiel hautnah zu erleben.
    Aus diesemm Grund wird in jedem Jahr ein neues Produkt von der Idee bis zum Prototyp entwickelt.Dass eine eine verrückte Idee auch realisierbar ist haben Schüler des Schüler-Institutes schon häufig gezeigt, indem sie Ideen der Schülerfirmen als Jugend-forscht-Projekt aufgriffen und umsetzten.
    Die technische Durchdringung und praktische Realisierung
    ihrer eigenen Idee durch die vier Mädchen aus dem Wirt-
    schaftskurs ist jedoch neu und zugleich bemerkenswert.
Es wurde eine Brillenfassung entwickelt, die auf eine Brille mit Sehstärke als Tandem aufgesetzt werden kann.
Die Innovation besteht darin, dass im Gegensatz zu herkömmlichen Lösungen, eine Anpassung der Sonnenbrillenfassung an die Form der Brille mit Sehstärke möglich ist. Dies ist durch zwei verschiedene Bügelprofile und eine variierbare Stegbreite möglich.
Bekannte Lösungen verfügen entweder über eine Klemmvorrichtung, die das Sichtfeld einschränkt oder sind unmittelbar auf die Brille mit Sehstärke angepasst und damit nicht austauschbar.
2008 Nach oben
2009 



Schüler-Businessplan-Wettbewerb "futurego" 2008
Security-Bob Die Erfinder:
Lukas (17)
Paula (17)
Lars (17)
Drei Mitarbeiter der Schülerfirma "RelaxTools SAG", die bereits seit 2 Jahren eine erfolgreiche Produktion von individuellen Schlüsselanhängern mit einer CNC-Maschine betreiben, haben sich ebenfalls im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts am Schüler-Businessplan-Wettbewerb mit einer neuartigen Produktidee beteilig.
Der "Security-Bob ist ein Fahrradständer, der eine Fahrradsicherung enthält. Damit kann jeder Fahrradfahrer beim Abstellen seines Rades, dieses vor Diebstahl sichern, auch wenn er kein eignes Fahrradschloss dabei hat.
Für die Entwicklung des Prototyps wurde zunächst ein einfaches Ringschloss verwendet, um das Grundprinzip darzustellen und die Realisierbarkeit zu demonstrieren.

    Der verwendete Fahrradständer ist als Einzelstück oder mit bliebig vielen weiteren derartigen Ständern auch las Reihe kombinierbar.
    Auf diese Weise können Kunden (z.B. Geschäfte, Behörden oder Wohngemeinschaften) eine individuelle Größe bestellen.
Es ist ebenfalls vorstellbar, das Schloss über ein Pfandsystem (ähnlich bei Schließfächern in Schwimmbädern) zu benutzen oder auch über einen Münzeneinwurf (eine Art "Parkgebühr") zu vermieten.


Jugend forscht-Projekt     &     "futurego" gewonnen     &     kleines Patent angemeldet     2009
Persönlicher Fressnapf ICO-Icon Die Erfinder:
Lars (18)
Elisa (18)
Anne-Sophie (18)
Danny (18)
Immer wieder ist zu beobachten, dass das Tierfutter in einem herkömmlichen Fressnapf auch von fremden Tieren aufgefressen wird. So entstand die Idee, einen "persönlichen Fressnapf" für Hunde und Katzen zu entwickeln. Der Fressnapf bleib solange durch einen Deckel geschlossen, bis das "richtige" Tier davorsteht. so haben Futterdiebe keine Chance.
   Ein Transponder, der am Halsband des haustieres als Anhänger angebracht oder, wie bei einigen Tieren, durch dien Tierarzt unter der Haut implantiert wurde, wie vom im Fressnapf befindlichen Empfänger erkannt. Daraufhin öffnet sich der Napfdeckel. Entfernt sich das Haustier, schließ der Deckel wieder selbständig.
Die technische Lösung und ein funktionstüchtiger Prototyp wurde bei "Jugend forscht" vorgstellt und gewann auf dem Landeswettbewerb den 2. Preis im Fachgebiet Technik. Beim Deutschen Marken- un Patentamt wurde hierfür ein Gebrauchsmuster angemeldet.
Für diese Produktidee der Schülerfirma "ICO - Innovation Company" wurde im Rahmen des Schüler-Businessplan-Wettbewerbs "futurego" ein Businessplan erarbeitet und eingereicht. Dafür gab es sogar den 1.Platz auf Landesebene.


Jugend - forscht - Projekt 2009

Lego-Sortiermaschine

Die Erfinder:
Lukas (14)
Nicole (14)
Immer wieder das Einsorieren der Lego-Teile, nachdem man etwas auseinander gebaut hat! Dieses Problem tritt im Havelberger Roboterbaulabor in jedem Schuljahr sogar mehrfach auf. Keiner fürhlt sich dafür verantwortlich, dass die Teile in die entsprechenden Kisten/Fächer kommen.
    Mit der Entwicklung einer Sortier-Trommel, die durch einen Motor angetrieben wird, werden die Teile einer Lego-Kiste bereits grob vorsortiert. Durch drei unterschiedliche Siebe entstehen vier Gruppen von Legoteilen. Denn alles, was nicht durch eines der Siebe fällt landet zum Schluss wieder in der Lego-Kiste.
    In einem zweiten Schritt werden die kleinen Teile über eine Rüttelvorrichtung weiterhin nach Formen und noch feineren Größen sortiert.
Den Rest muss man dann allerding doch noch per hand machen. Aber die Sortiervorrichtungen erleichtern die Arbeiten schon erheblich.


Jugend - forscht - Projekt 2010

Lesehilfe (Buchumblätterer)

Die Erfinder:
Janos (16)
Dennis (16)
    Ein Buch im Bett zu lesen, ohne es festhalten zu müssen ist sicher eine erfreuliche Vorstellung.
Doch bei der Lesehilfe geht es nicht einmal nur um die Bequemlichkeit. Zahlreiche Menschen müssen tage-, wochenlang oder für immer im Bett bleiben. Sie sind krank im Krankenkaus oder in Pflegeheim, zwar körperlich eingeschränkt aber geistig fit. Da möchte man nicht den ganzen Tag lang sich die Blumen der Besucher ansehen. Dann ist Lesen eine gute Ablenkung, aber eben nicht immer möglich.
   
So befassten Sich Janos und Dennis mit einer Lösung zum Automatischen Seitenumblättern von Büchern. In einem Prototyp, der zunächst aus Fischertechnik-Teilen aufgebaut wurde und nur in der Horizontalen funktionierte, wurde jedoch das Funktionsprinzip einer Lesehilfe demonstriert. Durch eine Ein-Knopfbedienung (vorwärtsblättern) kann der Kranke ohn das Buch halten zu müssen und ohne die nötige Feinmotorik Seite für Seite lesen. Es ist mit einfachen Mitteln möglich diese Lesevorrichtung (wenn sie technisch ausgreift ist) an einem Roll-Klapp-Tisch, wie er in Krankenhäusern verwendet wird anzuklemmen und damit jede beliebige Neigung und Position zum Lesen für den Patienten einzustellen.
Derzeit wird noch an einer Lösung unter Verwendung eines Druckerantriebes gearbeitet.


Schülerfirmen-Idee 2010    und    Jugend - forscht - Projekt 2011

Tom-Topf (Umrührtopf)

        Die Erfinder:
Tom (18)
Friedrich (17)
Wer kennt das nicht: Ewiges Rühren beim Kochen von Milch, Pudding, Reis oder Marmelade.
Durch den Tom-Topf soll damit Schluss sein. Die Erfinder hatten die Idee, in den Deckel eines Topfes einen Rührmechanismus einzubauen, der dafür sorgt, dass das Kochgut während der Erwärmung immer in Bewegung bleibt und somit ein Anbrennen verhindert.
Der Anlass für diese Erfindung war wieder einmal die Suche nach einer innovativen Produktidee für einen fiktive Schülerfirma, die am Businessplan-Wettbewerb futurego teilnehmen wollte.
 
Neben den wirtschaftlichen Betrachtungen zu einem derartigen Produkt wurde zusätzlich im Rahmen einer Jugend-forscht-Arbeit die technische Realisierung genauer betrachtet und eine Kombination aus doppelwandigem Milchkochtopf und dem Rührdeckel entwickelt.
Der im Milchkochtopf entstehende Wasserdampf wird in einer kleinen Turbine für den Antrieb des Rührwerkes genutzt.
   
Übrigens: Der Topf wurde nach einem seiner Erfinder und Ideengeber benannt.
Außerdem gab es eine Top10 Platzierung des Ideenpapiers bei "futurego" und ein 2. Platz bei "Jugend forscht".


Schülerfirmen-Idee    und    Jugend - forscht - Projekt 2011

Die modulare Modellplatte

     Die Erfinder:
Janos (17)
Dennis (17)
    Zur Herstellung einer Form in der Schüler-Gießerei sidn Modelle erforderlich. Diese werden auf eine Modellplatte aufgebracht, auf die dann der Formsand kommt der verdichtet wird.
Um effizient einen Formkasten auszufüllen können bei der Größe der Schlüsselanhänger bis zu 8 Modelle auf einer Modellplatte platziert werden.
   
Janos und Dennis betreiben seit August 2010 die Schüler-Gießerei als Schülerfirma "Havelberger Alu-Guss SGmbH" und suchten nach Lösungen, den unterschiedlichen Bedarf an verschiedenen Gussteilen durch veränderliche Kombinationen verschiedener Modelle auf einer Modellplatte gerecht zu werden.
Mit der Modularen Modellplatte ist dies gelungen.
Auf der Modellplatte sind 8 Nute eingefräst, die jeweils mit einem Magneten am Boden versehen sind. Jedes Modell erhällt auf der Unterseite eine Passfeder aus Eisen und kann somit auf der Modellplatte verrutschsicher angebracht werden und eben so leicht wieder entfernt werden.
Mit dieser Erfindung wurde die Produktuion in der Gießerei effektiver und die Erfinder konnten sich bei Jugend forscht über eine 2. Platz und beim Schüler-Businessplan-Wettbewerb "futurego" sogar über den 1.Platz freuen.