Kultur-Projekt-Stadt-Insel Havelberg

   Besucher bisher:  02367   (seit dem 01.12.2012)
 

Buchlesungen

Lesung am 07.08.2012 Lesung am 02.10.2012 Lesung am 06.12.2012 Lesung am 05.02.2013 Lesung am 05.03.2013
 
Lesung am 09.04.2013        


09.04.2013

Fabelhaftes für Besucher in der Buchstation


Havelberg (bma). Die monatliche Lesung im April in der Buchstation des Kulturprojektes Stadtinsel stand unter dem Motto "Fabel-(haftes)".
Die Leiterin der Buchstation Christine Foege begrüßte fast 20 Zuhörer. Manfred Nebelin stellte Fabeln von Dichtern aus verschiedenen Zeitepochen vor. Er begann mit einer kurzen Erläuterung der Fabel, für deren lehrhaften Inhalt meistens Tiere mit typisch menschlichen Eigenschaften stehen. Die Geschichte der Fabel reicht bis in das Altertum zurück. Einer der bedeutendsten Fabeldichter ist neben dem Griechen Aesop der deutsche Dichter Gotthold Ephraim Lessing, von dem die Zuhörer auch einige Fabeln hörten.
Zum Ende der Lesung trug Christine Foege eine moderne Fabel von der fleißigen Ameise vor. Sie möchte die nächste Lesung im Mai unter das Thema "Die Frauen in der DDR" stellen und selbst aus Büchern von Schriftstellerinnen aus dieser Zeit vorlesen und von ihren Erlebnissen und Geschichten berichten. Sie lud zudem die Gäste zu den Kinoveranstaltungen ein, die es ab Mai in der Buchstation regelmäßig geben wird. Filmwünsche hierfür sind gern gesehen.





Bei der Lesung mit Manfred Nebelin standen
in der Buchstation Fabeln im Mittelpunkt.


Nach oben



09.04.2013

Frühlingsboten in bunt-poppiger Buchstation


Havelberg (bma). In der Reihe "Hör`mal wieder was von ..." veranstaltetete der Verein Kulturprojekt Stadtinsel am Dienstag (5. März 2013) seine monatlichen Buchlesung in der Buchstation, Lange Straße 10 in Havelberg. Über 20 interessierte Literaturfreunde nahmen die Einladung an, um Besinnliches, Fröhliches und Musikalisches zum Frühlingsbeginn zu hören. Manfred Nebelin, der bereits mehrere Leseabende an gleicher Stelle durchführte, brachte Frühlingsgedichte und Verse von Dichtern verschiedener Zeitepochen zu Gehör. Zuvor begrüße Christine Foege, Leiterin der Buchstation die Gäste der Veranstaltung mit den Worten: "Ab heute wird es bei uns bunt und poppig". Gemeint hatte sie damit die neuen verschiedenfarbigen Drehsessel, die an diesem Abend ihre "Sitzpremiere" hatten und ab April mit Tischen und einer kleinen Bar für gemütliche Kinoveranstaltungen sorgen werden.
Das Buch des Abend war sicherlich der "Poetischer Hausschatz des deutschen Volkes" aus dem Jahre 1884 , das Nebelin den Zuhörern in der ersten Reihe zeigte . Auf über 1000 Seiten ist dieses Werk eine vollständige Sammlung deutscher Gedichte. Begleitet von einer Einleitung, nebst einer kurzen Übersicht ihrer Bildungsgeschichte seit den frühesten Zeiten ihres Erscheinens in Deutschland beinhaltet das Buch auch biographische Angaben der Dichter,dessen Zeilen abgedruckt sind. Für Nebelin war es eine Ehre und Freude zu gleich, einige poetische Verse zum Frühling vorzutragen. Neben dem sprechenden Wort lud er seine Zuhörer auch zum singen einiger Frühlingslieder wie zum Beispiel "Winter ade", ein. Nach zwei Stunden gab es viel Applaus und man sah, dass dieser schöne Abend seine Frühlingsbotschaft bei allen hinterlassen hat. Mit der Einladung zur nächsten Buchlesung am ersten Dienstag im April wurden die Besucher herzlich verabschiedet.





Manfred Nebelin zeigt das aus dem Jahre 1884 stammende Buch.


Nach oben



05.02.2013

Buchlesung war "ausverkauft"
Besinnliches-Hintersinniges-Humorvolles von Wilhelm Busch (bma)

Bei der ersten Lesung in diesem Jahr, die am Dienstag, 5. Februar stattfand, reichten die Stühle in der Buchstation nicht aus, um allen Literaturfreunden Platz zu bieten. Schnell mussten noch einige Sitzgelegenheiten organisiert werden, bevor Christine Foege, die Leiterin der Buchstation, die Anwesenden begrüßte und ihnen das Thema des Abends vorstellte.Hierbei machte sie die Zuhörer auch mit Manfred Nebelin bekannt, der bereits mehrere Leseabende in der Buchstation veranstaltete.
Wer kennt sie nicht, die Streiche von Max und Moritz? Vor allem diese Lausbubengeschichten haben Wilhelm Busch berühmt gemacht. Auch weitere Bildergeschichten wie Hans Huckebein oder Die fromme Helene erfreuen sich noch heute großer Beliebtheit.
Aber es gibt noch andere Seiten im Wirken von Wilhelm Busch, die weitgehend unbekannt sind, begann Manfred Nebelin seine Ausführungen. Wilhelm Buschs große Leidenschaft war die Malerei und er schuf unzählige Zeichnungen und Gemälde, die er aber nie veröffentlichte, da er sie für nicht gut genug hielt. Er war auch Dichter, aber die Gedichte und Erzählungen, die er veröffentlichte, sind von seinen Lesern nie richtig angenommen worden. Die Leute wollten nur seine lustigen Bildergeschichten lesen und deshalb sind diese auch heute noch sehr bekannt - im Gegensatz zu seinem übrigen Werk. Darum sollte es an diesem Abend etwas Besinnliches, Hintersinniges und Humorvolles von Wilhelm Busch geben, um etwas von seinem weiteren Schaffen zu erfahren.





Manfred Nebelin laß Besinnliches, Hintersinniges und Humorvolles von Wilhelm Busch

Erst einmal erhielten die Zuhörer aber noch einigen Daten und Fakten aus dem Leben von Wilhelm Busch, der am 15. April 1832 in Wiedensahl, einem kleinen Ort westlich von Hannover, als erstes von sieben Kindern in der Familie geboren wurde. Seine Eltern waren der Kaufmann Friedrich Wilhelm Busch und Henriette Dorothee Charlotte Busch.
1841 musste Wilhelm sein Elternhaus verlassen, da nach der Geburt seines Bruders Otto der Platz im Hause nicht mehr ausreichte. Er kam zu seinem Onkel, dem Pastor Georg Kleine, nach Ebergötzen bei Göttingen. Der Onkel übernahm seine Ausbildung in Form von Privatunterricht.
Wilhelm Buschs erste Bildergeschichte wurde 1865 veröffentlicht: "Max und Moritz" - die Geschichte, die ihn berühmt gemacht hat. In den folgenden Jahren erschienen viele weitere Werke, bis er 1884 seine letzte große Bildergeschichte "Maler Klecksel" veröffentlichte. Wilhelm Busch starb am 9. Januar 1908 in Mechtshausen.
In den Folgejahren erschienen noch unveröffentliche Werke und es fanden Gedächtnisausstellungen statt, die belegten, wie berühmt Wilhelm Busch schon zu seinen Lebzeiten war. Nach dem kurz geschilderten Lebenslauf gab es dann zahlreiche Gedichte und Verse zu hören. Mit dem Gedicht "Der Spatz" begann die einstündige Lesung. Es folgten "Die Nachbarskinder" sowie "Schein und Sein". Das Gedicht "Fink und Frosch" kennt Manfred Nebelin schon aus seiner Kindheit und bezeichnet es als eines seiner Lieblingsgedichte.
Im ersten Teil der Lesung folgten dann unter anderem noch "Der Philosoph", "Der Einsame" oder "Das Ständchen". Dass an diesem Abend ein fachkundiges Busch-Publikum in der Buchstation saß, konnte man daran erkennen, dass die Zuhörer viele Episodenenden gemeinsam mit dem Vortragenden im Wortspiel beendeten. Mit viel Beifall wurde der Leseabend von den fast 30 Besuchern belohnt.


Manfred Nebelin kündigte bereits das Thema der nächsten Buchlesung an, die am Dienstag, dem 5. März, um 18.30 Uhr in der Buchstation stattfindet. Passend zur Jahreszeit soll es dann Frühlingsgedichte aus den verschiedensten Zeitepochen geben.

Nach oben



06.12.2012

Heimattreuer Quitzöbler schrieb Buch über Prignitzer Landleben

Havelberg (bma) Der Verein Kulturprojekt Stadtinsel lud am 6. Dezember zur dritten Buchlesung in die Buchstation ein. Zu Gast war diesmal Siegfried Appel . Der 80Jährige hat über Begebenheiten, Ereignisse und eigene Erlebnisse aus seinem Heimatort Quitzöbel ein Buch geschrieben. Dabei schilderte der Autor sehr anschaulich, was er damals als Kind und Jugendlicher im Umfeld von Havelort (ist ein Flussabschnitt zwischen den Elbkilometern 430 bis 432) nur wenige Kilometer östliche der Elbe in den Jahren vor und nach dem zweiten Weltkrieg erlebt hatte. Quitzöbel ist ein kleiner Ort in der Prignitz im Westen des Kreises Perleberg.. Der Leseabend begann mit Erinnerungen des "Beschusses von den Amis über die Elbe" den der Autor im Alter von 13 Jahren miterlebte. In diesem Kapitel schilderte Appel sogar mit Tagesangabe und Zeit, wann der Beschuss begann. "… es war Dienstag, der 17. April, konnten wir kurz nach dem Mittagessen aus Richtung Altmark über die Elbe hinweg das Abschussdonnern der Geschütze vernehmen …". Im Kapitel "So ging der Krieg zu Ende", wurden viele Erlebnisse aufgeschrieben, die damals die Kinder mit amerikanischen Soldaten sowie Kriegsgeräten erlebten. Unter dem Titel "Jetzt sind die Russen ran", gab es weitere schicksalhafte Erinnerungen, die Siegfried Appel in seinem Buch niederschrieb. Sehr emotional für den Leser und den Zuhören war der Abschnitt "Dramatik bei der Elbüberquerung". Die Buchlesung endete mit einem erfreulicheren Teil, "Die erste Tanzveranstaltung", zu der die russischen Soldaten in Quitzöbel einluden.
In dem über 350 seitigen Buch, schilderte Siegfried Appel auch noch seine Erlebnisse weit nach den Kriegsjahren und berichtete, wie er und seine Familie in Quitzöbel lebte und am gesellschaftlichen Leben teilnahm.

Siegfried Appel,
der heimattreue Quitzöbler schrieb seine Erinnerungen in einem Buch nieder.

Nach oben



02.10.2012

"Hör mal wieder was von …"
Leseabend in der Buchstation war "ausverkauft" (bma)

Am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit, fand in der Buchstation des Kulturprojektes Stadtinsel, die monatliche Buchlesung statt. Der Religions- und Theaterpädagoge Manfred Nebelin aus Quitzöbel stellte den Schriftsteller Eugen Roth vor und las Gedichte aus dem Buch "Ein Mensch…,". Groß war die Freude bei den Organisatoren der neuen Lesereihe, dass das Interesse auch für den zweiten Leseabend nicht nur bei älteren, sondern auch bei jüngeren Menschen ankam. So waren alle Plätze an diesem Abend in der Buchstation besetzt und die Zuhören verfolgten aufmerksam und mit einem Lächeln die zahlreichen vorgetragenen Gedichte und Verse, die Manfred Nebelin in gekonnter Art und Weise vortrug. Zu Beginn der Lesung, stellte er seinem Publikum noch einmal den Schriftsteller vor. Eugen Roth, der am 24. Januar 1895 in München geboren wurde, war ein deutscher Lyriker und populärer Dichter meist humoristischer Verse. Eugen Roth wurde im Ersten Weltkrieg, an dem er als Kriegsfreiwilliger teilnahm, schwer verwundet. Er studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie. Von 1927 bis 1933 war er Redakteur der Münchner Neuesten Nachrichten. Besonders liebenswert sind seine hintersinnigen und zugleich humoristischen Gedichte und Verse, die nach wie vor aktuell sind. Dies konnten die Zuhören in der über einstündigen Lesung persönlich miterleben.
Bereits 1935 erschien in einem Kleinverlag das Buch "Ein Mensch", in dem er in heiteren Versen mit überraschenden Reimwörtern, Menschen und ihre Schwächen unter die Lupe nahm. Dargestellt werden insbesondere "heikle oder lustige Situationen" Über Nacht wurde Roth damit zum erfolgreichen Lyriker. Die Auflage dieses Buches erreichte stolze 450.000 Stück, sagte Manfred Nebelin. Und verwies darauf, dass Roth trotz seiner antimilitaristischen Haltung im Zweiten Weltkrieg eingezogen und auf Lesereise zur Truppenbetreuung geschickt wurde. Hier trat er mit dem Titel "Ein Mensch lädt Kameraden ein / mit ihm ein Stündchen froh zu sein" auf und versuchte bei den Soldaten mit seinen Zeilen, sie von den Kriegsalltag abzulenken, sie ein wenig froh zu stimmen aber auch über einiges nachzudenken. Eugen Roth veröffentlichte noch weitere Gedichtbände: "Die Frau in der Weltgeschichte" 1936, "das große Los" 1938, "der Wunderdoktor" 1939, "der Fischkasten" 1942, "Mensch und Unmensch" 1948, "Eugen Roths Tierleben" in zwei Bänden 1948/49. Eugen Roth erhielt 1952 den Kunstpreis für Literatur der Stadt München und 1960 den Bayerischen Verdienstorden. Neben vielen anderen Gedichtbänden, die insgesamt Millionenauflagen erreichen, erscheint 1954: "Heitere Kneipp-Fibel" und 1964: "Der letzte Mensch". Humorig hintersinnig brachte Roth die Dinge auf den Punkt und mit welcher Art und Weise er dies immer wieder in beeindruckender Weise machte, zeigten einige vorgetragene Gedichte seines Buches, wo er unter anderem auch das Thema "Liebe" nicht ausließ. Da ging es zum Beispiel um "Kleine Ursachen", "Gezeiten der Liebe", "Ein Erlebnis" oder Zeilen "Beim Einschlafen", Freudiges" bis hin zu "Schlüpfrige Dinge" und "Vergebliches Heldentum. Eines der schönsten Gedichte des Buches ist sicherlich "Der Kenner". Wie die vielen anderen Verse, sind auch diese Zeilen in der heutige Gegenwart immer noch aktuell.
Der Kenner
Ein Mensch sitzt stolz, programmbewehrt,
In einem besseren Konzert,
Fühlt sich als Kenner überlegen -
Die anderen sind nichts dagegen.
Musik in den Gehörgang rinnt,
Der Mensch lauscht kühn verklärt und sinnt.
Kaum daß den ersten Satz sie enden,
Rauscht er schon rasend mit den Händen
Und spricht vernehmliche und kluge
Gedanken über eine Fuge
Und seufzt dann, vor Begeisterung schwach:
"Nein, wirklich himmlisch, dieser Bach!"
Sein Nachbar aber grinst abscheulich:
"Sie haben das Programm von neulich!"
Und sieh, woran er gar nicht dachte:
Man spielt heut abend Bruckners Achte.
Und jäh, wie Simson seine Kraft,
Verliert der Mensch die Kennerschaft.



Manfred Nebelin laß in beeindruckender Art und Weise aus dem Buch "Ein Mensch.." von Eugen Roth vor.


Christine Foege, Leiterin der Buchstation gab an diesem Abend noch eine kleine Zugabe für das jüngere Publikum.


Unter den fast 20 Zuhörern des Leseabends waren auch einige Jugendliche aus Berlin, die in Waldfrieden zu Besuch waren.
Mit Beifall belohnten die fast 20 Besucher die Lesestunde und kamen anschließend noch mit Manfred Nebelin ins Gespräch. Christine Foege, Leiterin der Buchstation ließ es sich nicht nehmen, und gab für die jungen Zuhören noch eine kleine Zugabe. Sie freue sich, dass auch die zweite Veranstaltung so einen guten Zuspruch hat und lud bereits an diesem Abend zum dritten Leseabend am ersten Dienstag im November (6. November) um 18.30 Uhr in die Buchstation ein. Dann werden Erinnerungen aus den letzten Kriegsjahren, die Siegfried Appel aus Quitzöbel hier erlebt hatte und darüber ein Buch geschrieben hat, vorgetragen. Die Organisatoren wünschen sich auch dann wieder eine voll besetzte Buchstation.

Nach oben



07.08.2012

Geburtstagsgeschenk: Musikalische Buchlesung zum Einjährigen
Jeden ersten Dienstag nun ein Leseabend (bma)

Ein schöneres Geschenk hätte sich die Buchstation in Havelberg, ein "Kind" des Kulturprojektes Stadtinsel, zu ihren ersten Jahrestag gar nicht schenken können. Am Montag gab es zum Geburtstag ein Lesekonzert, bei dem die Magdeburger Schriftstellerin Renate Sattler unter dem Titel "Fremde Frauen" Geschichten und Gedichte vortrug, begleitet wurde sie von ihrer Freundin mit Gitarre und Liedgesang.
Bevor die beiden Frauen die "Geburtstagsgäste" mit ihrem einstündigen Programm unterhielten, begrüßte Reinhart Richter, Vorstandsmitglied des Kulturprojektes, die Anwesenden, zu dem auch Bürgermeister Bernd Poloski gehörte und berichtete in einigen Sätzen, wie es zur Bildung des Kulturprojektes Stadtinsel, in dem auch die Buchstation nach einem Jahr ihres Bestehens, einen festen Platz hat, kam. Er sei bei einem Besuch im Jahre 2010 auf Anhieb verliebt in die Havelberger Stadtinsel gewesen. Die vielen leeren Geschäfte mit ihren ebenfalls trostlosen Anblicken auf der Stadtinsel, animierten ihn, mit Kulturprojekten, wieder Leben in das Herz der Stadt einzuhauchen. Nach zwei Jahren gibt es bereits einige Erfolge, doch der Weg zur "kleinsten Kulturhauptstadt Deutschlands" sei noch weit und mit vielen kleinen Kulturbausteinen zu füllen. Man sei auf den richtigen Weg und die Buchstation ist dafür auch ein schöner Beweis. Richter kündigte an, das in einigen Wochen ein Berliner Künstlerehepaar seinen Wohnsitz nach Havelberg verlegen wird. Auch ein Kosmetikatelier wird demnächst Einzug in Galerieräumen auf der Stadtinsel halten.
Die Schriftstellerin beeindruckte mit ihren Textstellen und Gedichten und ließ dabei die Zuhörer buchstäblich die Ereignisse bildlich miterleben. "Die Geschichten denke ich mir nicht aus, sie kommen zu mir", beantwortet sie in der anschließenden Diskussionsrunde die Frage von Frau Henschel, die es sichtlich genoss, vor ihrer Haustür eine Buchlesung miterleben zu können. "Es ist schön eine Veranstaltung buchstäblich von Angesicht zu Angesicht ohne Mikrofon und Technik zu erleben", freut sich Frau Henschel, die eifrige Hörerin des Kulturradios "Figaro" ist und dort regelmäßig die "Lesezeit" miterlebt. Dies und andere Vorschläge waren auch Anregungen in der anschließenden Diskussion um solche Veranstaltungen wie an diesem Abend zu einer Tradition werden zu lassen. So wird es künftig jeden ersten Dienstag im Monat um 18.30 Uhr in der Buchstation einen "Lesezirkel" geben. Den Anfang macht Manfred Nebeling aus Quitzöbel. Der Pfarrer in Ruhestand, der in der Buchstation seine Hilfe anbietet, will Werke von Eugen Roth beim ersten Lesezirkelabend vorstellen. Christine Foege, Leiterin der Buchstation bezeichnete diesen Geburtstagsabend als eine Symbiose aus Lyrik, Musik und Erzählung. Beide, Schriftstellerin und Gitarristin verstanden es mit Lesung und Gesang, die Anwesenden in ihren Bann zu ziehen. Auch sie wünsche sich, dass dieses Lesekonzert zum ersten Geburtstag Impulse zu weiteren Leseveranstaltungen auslösen wird.




Diskussionsrunde






Frau Foege

Herr Richter


Herr Nebeling


Schriftstellerin Renate Sattler


Nach oben