Kultur-Projekt-Stadt-Insel Havelberg

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Weitere Projekte

Ursula Achterkamp Künstlergruppe NARTUR MATERIAL Beton Brunnen-Idee Laientheater
NARTUR 2015        


Kunstgruppe NARTUR zum dritten Besuch vom vom 15. - 28.06.2015 in Havelberg.

      

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Havelberger "Sommernachtstraum"   Laientheater unter professioneller Führung
(bma)

"Die Bretter, die die Welt bedeuten" (Friedrich Schiller), so könnte ein neues Vorhaben lauten, das das Kulturprojekt Stadtinsel gemeinsam mit dem Schauspieler Tibor Taylor ins Leben rufen will.

Der österreichische Schauspieler Tibor Taylor, der den Havelbergern seit längerer Zeit als Eigentümer des Wohnhauses im Oberfelder Weg bekannt ist, will sich in seiner Wahlheimat Havelberg auch auf dem Gebiet der Kultur engagieren. So beendete er seine erste Buchlesung im vorigen Jahr im Bilderbuchcafé mit einer besonderen und nicht alltäglichen Ankündigung, die die Besucher der Veranstaltung neugierig machte und gleichzeitig das Interesse weckte, bei dieser Idee mitzumachen. Er könne sich vorstellen, dass spielinteressierte Havelberger und Freunde des Theaters ein Stück einstudieren, um es als Laienschauspieler aufzuführen. Er als Ideengeber würde dabei die Funktion des Regisseurs übernehmen. Und welche Aufführung könnte da besser passen als die Komödie "Ein Sommernachtstraum", eines der meistgespielten Stücke von William Shakespeare. In vielen Ländern ist der Sommernachtstraum ein Klassiker für Schul- und Laientheaterinszenierungen und so könnte diese Aufführung auch in Havelberg der Beginn für die Entstehung eines Laientheaters werden. Natürlich bedarf es für die Aufführung einer längeren Vorbereitung, etwa ein Jahr.
Bereits bei seiner Buchlesung hatten Besucher Interesse für das Laientheater bekundet. Nun will Taylor mit den Vorbereitungen beginnen und lädt Spielinteressierte zu einer ersten Gesprächsrunde am Samstag, 20. April um 11 Uhr in die Buchstation, Lange Straße 10 ein. Es soll ein Kennlerntreff sein, um gemeinsam ins Gespräch zu kommen und weitere Schritte abzusprechen. Wer bereits ein Gedicht, ein Lied oder einen kleinen Monolog zum Termin mitbringt und vortragen kann, ist fast schon im Ensemble aufgenommen, scherzt der österreichische Schauspieler. Es sei aber keine Pflicht, sagt Tibor Taylor. Kommen können alle, die Lust am Theaterspielen haben, sei es vor, auf oder hinter der Bühne und die zwischen 9 und 99 Jahre alt sind.
Die Premiere ist für August 2014 geplant, schaut Tibor Taylor optimistisch in die Zukunft. "Wenn man sieht, was in Havelberg auf dem Gebiet der Kunst und Kultur bereits in den letzten Jahren entstanden ist, bin ich sehr optimistisch, dass wir im nächsten Jahr auch das erste Theaterstück vor ausverkauftem Haus aufführen werden".







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Brunnenidee vorgestellt und darüber diskutiert (bma)

Havelberg. Wenn es nach dem Prignitzer Bildhauer Bernd Streiter geht, würde er lieber heute als morgen seine Idee für einen neuen Brunnen für die Stadt Havelberg in die Tat umsetzten. Die Idee dazu hat er schon lange und nun könnte sein Wunsch in Erfüllung gehen. Am 11. November stellte der Künstler, von dem man zurzeit Werke in der Galerie Lange Straße 1 sehen kann, Interessierten seine Entwürfe vor. "Das Thema Brunnen in Verbindung mit dem Wunderblutprojekt gärt bei mir schon sehr lange", begann Streiter seine Ausführungen. Er könne sich vorstellen, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen sei, seine Idee umzusetzen. Hierbei schaut er über den Tellerand hinweg und möchte mit dem Brunnenprojekt auch Bad Wilsnack und die Plattenburg mit einbeziehen. Denn diese drei Orte sind für Besucher der Region als Pilgerorte des "Wunderblutes" bekannt und sollten auch für die Zukunft ein Anziehungsmagnet werden. Hierbei sprach er von dem magischen Dreieck.


Bernd Streiter
Um den Betrachtern seine Brunnenidee noch erlebbarer zu zeigen, brachte Streiter bereits einige Skizzen mit, auf denen die Figuren abgebildet sind, die den künftigen Brunnen als Bronzefiguren schmücken könnten. Auch ausgelegte Skizzen, wie unter anderem der Brunnen aussehen könnte, konnten sich die Interessierten auf Zeichnungen betrachten. Er wolle das Thema von einer etwas humorvollen Seite aufarbeiten und darstellen. So seien auch die Figuren wie zum Beispiel die zwei jungen gut ansehenden Damen oder der Widersacher in Mönchsgewand und die anderen Gestalten zu sehen. "Der Betrachte soll schmunzeln und auch beim lesen der Texte, die an der Rückseite des Brunnen vorgesehen sind, etwas über die Wunderblutgeschichte erfahren und neugierig gemacht werden", wünscht es sich der Künstler. Geplant seien für den Brunnen, der im Durchmesser zirka drei Meter misst, bis zu neun Figuren. Sie könnten von 70 bis 110Zentimeter groß sein. Sein Lieblingsstandort für den Brunnen wäre die Stadtinsel in unmittelbarer Nähe des Rathauses, sagt Streiter. Dies sei ja auch der Anlaufpunkt der Touristen und einen besseren Stadtort könnte es nicht geben um die Stadtinsel aufzuwerten. Leider ist dieser Platz schon mit einem Brunnen belegt und zwei an einem Ort wäre sicherlich nicht im Sinne der Stadtväter, der Touristen und auch der Havelberger. Zur Diskussion steht aber ein anderer Stadtort, wo bereits vor vielen Jahren ein Brunnen stand. Und zwar am Ende des Krugtorholweges in Richtung Dom. Dies sei auch ein guten Platz, weil er zur Bundesgartenschau 2015 mit eingebunden ist. Ob er jedoch nach dem halben Jahr auch noch so stark von Besuchern reflektiert wird, ist sich Streiter nicht so sicher und favorisiert deshalb lieber die Stadtinsel. Ob und wo letztendlich das geschichtsträchtige neue Wahrzeichen in Havelberg stehen könnte, ist noch nicht klar. Klar ist nur, dass den Ideengebern und den Entscheidern die Zeit weg läuft, denn so ein Projekt ist nicht in kurzer Zeit realisiert und auch die Finanzierung ist noch nicht in Sack und Tüten. Bernd Streiter bleibt optimistisch, dass seine Idee in die Realität umgesetzt werden kann. "Damit wird Havelberg um eine Attraktion reicher und dies weit über das Jahr 2015 hinaus". Wie man den Brunnen noch zusätzlich finanzieren könnten, dazu gab es aus den Reihen der Interessierten auch noch Vorschläge. Man könnte es zum Beispiel so machen wie die Einwohner in der Nachbarstadt Sandau. Die haben mit Spenden sogar einen großen Teil der Summe für ihren Kirchturmaufbau zusammen bekommen, sagte ein Besucher.

Betrachten

Drei Brunnenfiguren


Brunnenskizze


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MATERIAL BETON - Kurzbeschreibung:
von Babak Behrouz, Eva Könnemann, Nick Koppenhagen, Marco Kunz, Katja Lell und Laura Nitsch




Künstleraufenthalt in Havelberg vom 23.7.- 10.9.2012
In der gemeinschaftlichen Arbeit an einem Film- und Ausstellungsprojekt möchten wir der Frage nachgehen, wo Besonderheiten, Chancen aber auch Schwierigkeiten einer kollektiven Autorenschaft liegen und welche neuen Erzählformen und Arbeitsmethoden daraus entwickelt werden können. Das Spezifische des Projektes liegt darin, dass ein Film nicht nur in kollektiver Arbeit hervorgebracht werden soll, sondern das Kollektiv zugleich zum Inhalt der Erzählung wird. Der Film wird nicht die Arbeit einer bestehenden Gruppe dokumentieren, die etwa durch gemeinsame Ideale oder Lebenserfahrungen vereint ist, sondern eine Ku?nstlergruppe eigens zum Zwecke der filmischen Beobachtung erfinden. Diese fiktive Künstlergruppe verbindet sich u?ber ein gemeinsam festgelegtes Material: Beton. (mehr lesen)

         


Entwicklung, Umsetzung und Pflege eines Kulturadressverzeichnisses für die Altmark:
In dem geplanten Projekt sollen in Zusammenarbeit mit den Tourismusorganisationen, Kommunen, Kulturveranstaltern, Künstlern, Kulturvereinen digital verfügbare Adressen von Kulturinteressierten zu einem Adressverzeichnis zusammengeführt werden. Es soll um Adressen, die nicht digital verfügbar sind ergänzt werden. Alle Personen werden befragt, ob sie einverstanden sind, in das Verzeichnis aufgenommen zu werden. Sie werden nach ihren besonderen Interessen befragt. Das Kulturadressverzeichnis wird dann nach Kultursparten gegliedert. Für jede Sparte wird ein ehrenamtlicher Redakteur gefunden, der den Bereich bezüglich der Angebote und der Kontakte mit den Mitgliedern betreut. (mehr lesen)

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Die Künstlergruppe nartur   www.nartur.com

Stefan Wiesnau,Moritz Neuhoff, Nils Leimkühler, Henning Bischoff werden vom 16.09. bis 16.10.2011 in Havelberg im Rahmen des Kulturprojektes Stadtinsel arbeiten, ausstellen und leben.

Am 16.09. wird im Rathaus ihre Ausstellung „Touri“ eröffnet. Im Oktober wird die Gruppe in der Galerie Langestr.1 ausstellen.
Die Künstler von nartur werden auch Projekte auf der Stadtinsel realisieren.
"Touri"
Mit einem Augenzwinkern schaut die Nartur Kunstgruppe auf ihre kommende Ausstellung im Rathaus von Havelberg. Denn "Touri", so der Ausstellungstitel, bezieht sich sowohl auf ihre eigene Situation vor Ort als auch auf ganz allgemeine Tendenzen im Zusammenspiel von Kunst und Tourismus. So machen sich die vier Künstler auf die Reise, um aktuelle Arbeiten zu päsen- tieren. Doch im Vorfeld stellen sie sich selbst schonmal die Frage nach dem Betrachter. Wer wird der Betrachter ihrer Werke sein? Die Einheimischen oder Touristen? In der heutigen globa- lisierten Welt scheint Reisen für Künstler sowie Rezipienten unabdingebar geworden zu sein.




So schieben sich Massen von Touristen durch die Museen der Kunstmetropolen und Künstler zieht es in die Ferne, um Ausstellungen vorzubereiten, neue Arbeiten zu realisieren und Eindrücke zu sammeln. Doch wer von ihnen hat sich das Rathaus in seiner Heimatstadt schonmal genau angeschaut. Gehört Kunst nicht in den Alltagstrott? Ist hier keine Zeit für sie? Bleibt Kunst womöglich nur ein Tourist? Vielleicht finden die angereisten Künstler ja während ihres Aufenthalts in Havelberg eine Antwort auf diese Fragen.

      Hier gibt es einen Film zum Künstleraufenthalt.
 

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Arbeitsaufenthalt Ursula Achternkamp   www.ursula-achternkamp.de   im Rahmen des Kulturprojektes Stadtinsel Havelberg vom 01.- 30.Sept..2011
Sehet die Vögel!
von Teilziehern, Stand- und Zugvögeln, Ausnahme- und Irrgästen

Die Galerie Lange Str. 1 wird der stetige Arbeitsort und Basisstelle für weitere Exkursionen in die Umgebung (z.B. Gülper See) sein.

Jeden Donnerstag ab 17 Uhr gibt es die Möglichkeit zum Einblick in die Arbeit.
Am 29.09.2001 gibt es eine kleine Vernissage, umd die Ergebnisse zu präsentieren.
"Vogel-Experten ist der Gülper See seit Jahrzehnten ein fester Begriff, handelt es sich doch um einen der wichtigsten Wasservogel-Rastplätze des
mitteleuropäischen Binnenlandes. Seit 1967 sind See und Umgebung auf 1.077 Hektar als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Bedeutung des Gülper Sees
und der angrenzenden Unteren Havelniederung für die Vogelwelt führte zudem zur Ausweisung als 8.920 Hektar großes „Feuchtgebiet von
internationaler Bedeutung“. (NABU)



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